Wien Museum: Ein Streifzug durch die Jahrhunderte!

Am Mittwoch, dem 17. 4. 2024, machte die Mediengruppe/Vormittag einen Ausflug ins Wien Museum. Ursprünglich geplant war der Besuch der Blumengärten Hirschstetten. An diesem Tag war es jedoch bewölkt und regnerisch. Um Punkt 10h verließen wir das HandWerk und begaben uns mit dem 48A zum Ring. Von dort fuhren wir mit einer der den Ring entlangfahrenden Linien bis zum Schwarzenbergplatz, mussten ein kleines Stückchen gehen und befanden uns dann beim Wien Museum.

Eine Klientin war direkt zum Wien Museum gekommen und wartete dort auf uns. Vor dem Eingang des Museums hielten wir inne und prüften, ob wir vollzählig waren. Dies war der Fall, und nach einer kleinen Pause betraten wir durch die Drehtür den eigentlichen Ort des Geschehens. In der Eingangshalle des Museums, welches sich über drei Stockwerke erstreckte, befanden sich Schalter und Orientierungspläne zur besseren Übersicht. Mit dem Aufzug begaben wir uns in den 1. Stock, in welchem Malereien und Beschreibungen der gesellschaftlichen Verhältnisse des 17. Und 18. Jahrhunderts zur Schau traten.

Im 2. Stock konnten wir eine Auswahl des 19. Jahrhunderts bewundern. Es waren Stadtentwicklungspläne Wiens darunter, eine Malerei über den verheerenden Ringtheaterbrand aus dem Jahre 1881, Beschreibungen über die „Ziegelböhmen“ und einige weitere Exponate aus der Zeit der Regierung von Kaiser Franz Joseph. Im Aufgang zum 3. Stock befand sich der echte in Metall gegossene Schriftzug „Südbahnhof“, der Vorläufer des heutigen Hauptbahnhofs.

Im 3. Stock schlussendlich erfuhren wir einiges zur Wiener Geschichte des 20. Jahrhunderts. Wir sahen Plakate über die Kriegsanleihen im 1. Weltkrieg, die Geschichte des „Roten Wien“ der 20-er Jahre und Bilder von Paraden während des Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Den Abschluss bildeten Videoinstallationen von aktuellen Projekten in Wien.

Nachdem wir wieder im Erdgeschoss angelangt waren, versammelten wir uns wieder in der Eingangshalle und verabschiedeten uns. Wir wurden vor dem Museum auf den Nachhauseweg entlassen.

Text: Harry M.