Blumengärten Hirschstetten: Ein Paradies für Flora und Fauna!

Nach einigen Vertagungen ging die Mediengruppe am Donnerstag, den 20. Juni 2024, endlich zu den Blumengärten Hirschstetten. Ein Teil der Gruppe traf sich um 9h30 in der Kirchstetterngasse 6, ein anderer Teil wartete um 10h beim Bahnhof Floridsdorf. Nachdem wir mit der U6 von Burggasse/Stadthalle nach Floridsdorf gefahren sind, gingen wir gemeinsam als Gruppe zur Station der Straßenbahnlinie 26, welche sich in der Unterführung der S-Bahn befindet. Da wir an diesem Tag kein Mittagessen im Handwerk einnahmen, kaufte sich ein Großteil der Gruppe einen Snack. Mit der Linie 26 fuhren wir ein schönes Stück weit durch den 21. und 22. Bezirk direkt bis zu den Blumengärten Hirschstetten, deren Eingang sich bei der Station Spargelfeldstraße befindet.

Gleich dort konnten wir einige Ziesel beobachten, wir machten Fotos von ihnen und waren sonst auch sehr wachsam. Das Areal der Blumengärten ist sehr weitläufig. Die Gruppe ging zuerst zu den Vögeln, welche gleich links vom Eingang waren. Bei den Gehegen gab es Beschreibungen der jeweiligen Spezies zu begutachten. Neben der Tierwelt war auch die Pflanzenwelt zu bewundern. Wir machten eine Runde, an den Schildkröten vorbei, zum Kinderspielplatz, welcher mit originellen Installationen versehen war. Neben dem Spielplatz gab es eine Reihe von Bänken und Hollywoodschaukeln angebracht, an welchen wir eine Rastpause einlegten. Neben den Bänken befand sich ein indisches Statuenrondeau, an welchem wir vorbei zum Irrgarten gingen.

Wir teilten zwei Gruppen und betraten den strauchbewachsenen Irrgarten. Es war gar nicht so einfach, den richtigen Weg zu finden, da es viele Sackgassen zu bewältigen gab. Als Orientierungspunkt konnten wir ein Fort ausmachen, an dessen Hochstand ein guter Überblick über die Wege des Irrgartens gewährleistet war. Nach einigen Versuchen schafften alle beide Gruppen das Fort zu erreichen, wir erklommen nun den Hochstand und konnten jetzt den Weg zum Ausgang finden.

Am Ausgang des Irrgartens angelangt, legten wir erneut eine Pause ein und planten dann die weitere Vorgehensweise. Die Gruppe beschloss über die Brücke bei den Wasserfontänen zum Vogelhaus und Palmenhaus zu gehen. Die Brücke führte über einen See, es schwammen viele bunte Fische darin. Die Fische wurden ausgiebig fotografiert, bevor wir auf die andere Seite des Sees gelangten. Die nächste Station war das Vogelhaus. Bei Ein, – und Ausgang waren herunterhängende Ketten angebracht, um das Fortfliegen der Vögel zu vermeiden. Wir gingen über eine Doppeltür ins Vogelhaus. Darin flogen inmitten einer wunderschönen Flora die verschiedensten Spezies umher, das Zwitschern war paradiesisch. Über ausgezeichnete Wege querten wir die Halle zum Ausgang.

Entlang der „Standerl“, des zu dieser Jahreszeit nicht aktiven Weihnachtsmarktes, begaben wir uns zum Palmenhaus. Dort angelangt, erwartete uns das muntere Plätschern eines Wasserfalls, welchen wir direkt ansteuerten. Auf dem Weg begegneten wir einigen Reptilien in den Gehegen und Nattern in der Glasbox. Das Palmenhaus war gleichsam unsere letzte Station auf unserem Streifzug durch Flora und Fauna. Am Rückweg zum Eingang Spargelfeldstraße streiften wir noch durch die Weingärten, welche in Österreich ansässige Sorten zur Schau stellten. Mit der Linie 26 machten wir uns schließlich auf den Rückweg. Die Gruppe teilte sich, und wir fuhren nach Hause. Es war wirklich ein wunderschöner Ausflug!

Text: Harry M.
Fotos: MG

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