Technisches Museum: Aufmerksamkeit in Hochspannung!

Am Mittwoch, den 14. August 2024, machte sich die Vormittagsgruppe der Mediengruppe auf ins Technische Museum. Wir gingen zu Fuß durch die Lugner City über den Ausgang beim C&A schnurstracks zum Urban-Loritz-Platz. Dort stiegen wir in den 6er, der uns zum Westbahnhof führte. Am Westbahnhof wechselten wir zur Straßenbahnlinie 52, die uns über die Äußere Mariahilfer Straße und den Schwendermarkt direkt zum Technischen Museum brachte. Dort angekommen holten wir uns die Tickets mit Hilfe des Kulturpasses bzw. des Behindertenausweises ab und betraten den großen Saal.

Im ersten Obergeschoss fand eine Hochspannungsvorführung statt, welche wir sogleich besuchten. In einem Faraday’schen Käfig, an welchem die Ladungen außen abfließen können, war eine Puppe an einer Büste installiert. Über einen Generator von außen wurde Hochspannung eingeschleust, der Strom ließ der Puppe die Haare zu Berge stehen. Nach Abschalten des Stroms blieben eine Zeit lang die Haare aufgeladen. Im nächsten Versuch sahen wir in der Mitte des Käfigs eine Metallkugel und eine Metallplatte darüber befestigt. Beim Aufladen durch den Generator wirkte die Konstruktion wie ein Kondensator, es wurde eine Hochspannung aufgebaut. Ab einem gewissen Spannungslevel kam es zur Entladung der Kondensatorplatten über die dazwischenliegende Luft.

Wir sahen Blitze zwischen den Platten und wie beim Donner in der Natur kamen mit der Zeit laute Töne hervor. Als letzten Versuch wurden zwischen den Platten die Spannungen variiert, sodass wir als elektroakustischen Effekt eine Melodie vernehmen konnten. Es wurden mehrere Melodien gespielt, eine davon erkannten wir als Filmmusik von Fluch der Karibik.

© Technisches Museum Wien

Nach der Vorführung teilte sich die Gruppe, um die verschiedenen Ausstellungen in den Stockwerken des Museums zu besuchen. Wir hatten einander für eine Stunde später wieder beim Eingang verabredet. Eine Attraktion im ersten Stock war die wärmesensible Kamera, welche die einzelnen Temperaturzonen des Körpers veranschaulichte. Wir machten einige Aufnahmen von uns, welche sogleich an die eingegebene Email – Adresse verschickt wurden.

Im vierten Stock befand sich die Ausstellung über Medienwelten, welche wir schon zu einem früheren Termin besucht hatten. Daneben konnte die Gruppe eine Schau von Synthesizern verschiedener Epochen ausmachen. Es gab Vorführungen zur elektronischen Musik via Kopfhörer und Video. Nach ungefähr einer Stunde traf sich die Gruppe wieder beim Eingang. Uns hatte die Ausstellung sehr gefallen. In guter Stimmung trennte sich die Gruppe, um den Nachhauseweg anzutreten. Ein gelungener Vormittag!

Text: Harry M.

Bilder: MG & Technisches Museum Wien

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