Am Donnerstag, dem 27. März 2025, besuchte die Mediengruppe/Vormittag die Ausstellung „Unsere Welt in meinem Kopf“ des Klienten Jan D. in der Gebietsbetreuung am „Schlingermarkt“ (Floridsdorfer Markt). Angereist waren wir mit der U6 direkt von Burggasse/Stadthalle nach Floridsdorf mit einem anschließenden zehnminütigen Fußweg.
Die Bilder der Ausstellung befanden sich in einem eigenen Raum in der Gebietsbetreuung. Es waren sieben an der Zahl, sie waren alle auf der Seite gegenüber des Fensters aufgehängt. Jedes Bild widmete sich einem bestimmten Thema und war in seiner Stilgebung eindeutig zuordbar. Die Formen wurden aus Kreisen gestaltet, die eine eigene Pixelierung aufwiesen. Zudem sahen wir in jeder Form das gesamte Farbspektrum auf schwarzem Hintergrund. Die Themen waren:
- Ein leuchtender Stern
- Lebensbaum Erde
- Die Vielfalt in der Nomalverteilung
- Die fröhlichen Delfine
- Die Wunderblume
- Das Universum im Schmetterling
- Das mitfühlende Herz
Die Gruppe ließ die Bilder auf sich wirken, es war auch ein Tisch im Raum, an den wir uns setzen konnten. In sieben Ablagen befanden sich Blätter mit Gedanken zu jedem Bild, die wir uns zur näheren Beschäftigung mit nach Hause nehmen konnten. Wir blieben ungefähr eine halbe Stunde in der Gebietsbetreuung, dann brachen wir auf zu unserem nächsten Programmpunkt, dem Besuch im Wasserpark.

Diesen steuerten wir über den Pius-Parsch-Platz und Franz-Jonas-Platz geradewegs an. Der Wasserpark ist ein Ausläufer der „Alten Donau“, er besteht aus mehreren seenartigen Gebilden, über Kanäle und Brücken verbunden. Gleich beim „Floridsdorfer Eingang“ führte ein Weg zu einem kleineren See, in welchem wir Enten, Graureiher und Schildkröten sahen. Ein Graureiher auf einem im Wasser liegenden Baumstamm stellte ein wunderbares Fotomotiv dar, dieser wurde auch fotografiert.
Auf den Wiesen befanden sich mit einem gewellten Design konstruierte Bänke, sie waren schön in die Landschaft eingebettet. Wir umrundeten den kleinen See am Rand und schlenderten anschließend über eine kleine Brücke zum großen See, welcher auch in die „Alte Donau“ mündete. Im großen See erstreckte sich eine umzäunte Insel, in welcher mannigfaltig Graureiher nisteten.

Die Gruppe konnte die Graureiher beim Nestbau beobachten, an der Ausblickswarte am Ufer stellten wir uns zusammen und machten ein Gruppenfoto. In der Nähe befand sich auch ein Trimm-Dich-Parcour, welchen wir in dieser Form vom Vogelweidpark kannten. Das Füttern der Tiere war verboten, da das Futter weitere Tiere anzieht und das Ökosystem überlastet.
Auf dem Weg zur U-Bahn-Brücke gelangten wir noch auf ein Gerinne, welches vom großen See abgekoppelt war. Es tummelten sich hierin Schwäne und Enten. Die U-Bahn-Brücke stellte gleichsam die Grenze zur „Alten Donau“ dar, an seinem Geländer hatten wir einen schönen Überblick über den gesamten Wasserpark. Die Gruppe ging geradewegs zurück zum Bahnhof Floridsdorf, an welchem sie sich wegen der verschiedenen Nachhausewege trennte. Die Betreuer:innen fuhren mit der U6 wieder zurück ins HandWerk, da dort die Nachmittagsgruppe wartete. Es war ein sehr schöner und ereignisreicher Vormittag mit „Kunst und Natur“!

Text: Harry M.
Fotos: Ron R.
