Es war ein sonniger Vormittag im Hof des Haupthauses, Kirchstetterngasse 6. Wir schrieben den 25. Juni 2025, das jährliche Sommerfest des HandWerk fiel diesmal auf einen Mittwoch. Schon am Vortag wurden Hof und Garten gekehrt, geschmückt und für das Fest hergerichtet. Für das Musikprogramm wurde am Mittwoch davor in der Musik – Multimedia – Gruppe (MMM) eine Generalprobe abgehalten, die beteiligten Darsteller waren also gut vorbereitet.

Am besagten Tag fanden sich bereits vor 9 Uhr einige Mitglieder der MMM im Studio ein und begannen Gerätschaften (Mischpult, Computer, Instrumente, …) in den Hof zu bringen. Das eigentliche Fest war zwischen 10 Uhr und 15 Uhr angedacht. Das Musikprogramm war zweigeteilt, der erste Teil begann um 10h30 und dauerte bis 11h30. Anschließend gab es eine Mittagspause, welche sich bis 13 Uhr erstreckte. Zu guter Letzt entspann sich der zweite Teil der Veranstaltung von 13 Uhr bis 15 Uhr.

Das Buffet, an welchem sich die Klient:innen in der Mittagspause bedienten, war von den einzelnen Gruppen separat vorbereitet worden. Die Mediengruppe im dritten Stock hatte z.B. einen Kartoffelsalat sowie zwei Nudelsalate (mit Wurst oder vegan) vorbereitet, die anderen Gruppen machten einen griechischen Salat, Hummus, Eisalat und Tsatsiki. Abgerundet wurde das köstliche Buffet von Linsensalat, Bohnen und Oliven. Dazu gab es jede Menge geschnittenes Fladenbrot und Sesamwecken als Beilage. Als Nachspeisen gab es Linzer Schnitten und Kuchen mit Schlagobers.
Die meisten Teilnehmer:innen am Event holten sich im Schnitt zwei Portionen vom Buffet und eine Nachspeise. Im Speisesaal des Hinterhauses war in der Früh eine antialkoholische Erdbeerbowle sowie ein Hugo – Holundersaft vorbereitet worden. Die Gläser, mit denen die Getränke entnommen wurden waren nach Gruppen und teilweise mit Namen beschriftet. Auch Kaffee stand dort bereit.

Das Musikprogramm begann mit einführenden Worten der Klient:in Barbara und mit einer Gedichtrezitation. Anschließend gab die MMM Vormittagsgruppe zwei Songs zum Besten, nämlich „Welt der Wunder“ von Marteria und „How you remind me“ von Nickleback.
Die Betreuer:in Agnes spielte dazu wunderbar auf dem Saxophon. Dann sang Susanne von der Herbststraße (HS) „An der Nordseeküste“ von Klaus und Klaus, währenddessen johlten die Zuschauer und klatschten sehr schön im Takt. Es folgte „Zeit in einer Flasche“ aus dem Musical „Rebecca“ interpretiert von der Klient:in Bianca. Auch mehrstimmiger Gesang durfte nicht fehlen. Hierzu brachten Dorina und Viki von der MMM sowie Harry von der Mediengruppe zwei Songs, nämlich „One“ von U2 und „To Love Somebody“ von den BeeGees.

Bella von der TheaterWerkstatt sowie Christian und Alex von der MMM boten „I Prevail“ von Alone dar. Im Anschluss kam ein Höhepunkt der Veranstaltung. Asik von der HolzWerkstatt sang ein jüdisches Lied, nämlich „Golan Yonatan“ von Toda, die Besucher:innen waren höchst fasziniert und ließen sich von ihm zu einem perfekten rhythmischen Ensemble mitreißen. Mit Asik war der erste Teil der Musikperformance abgeschlossen.
Es folgte die Mittagspause bis 13 Uhr, im Anschluss entspann sich der zweite Teil der Performance. Sie begann mit Jan, Marija, Irene und Lukas, einige von der MMM (Vormittag und Nachmittag), welche „Zombie“ von den Cranberries musizierten. Hier spielte Irene vorzüglich auf der Querflöte. Anschließend wurde eine Eigenkomposition von Jan und Lukas, namens „Dankeschön“ vorgeführt.

Die Nächsten im Bunde waren Michaela und Marija von der MMM (Nachmittag) mit einer wunderschön zweistimmig gesungenen Version von „Smooth Operator“ der Sänger:in Sade. Den Abschluss des zweiten Teils vor der DJ – Line bildete die MMM (Nachmittagsgruppe) mit „Run“ und der Eigenkomposition „Phönix“.
Zu guter Letzt hörten wir „Frisches aus dem Obstkorb“ von DJ Willy M Frucht, dies begab sich zwischen 14 Uhr und 15 Uhr.
Um 15 Uhr war die Veranstaltung zu Ende, ein wahrhaft gelungenes Sommerfest!
Text: Harry M.
Fotos: MG
