Am Montag, dem 15. September 2025, trafen sich maximal zwei Vertreter:innen jeder Organisation, die vom FSW gefördert wird, zwischen 9 Uhr und 10 Uhr im ÖGB Catamaran gleich neben der U2 Station „Donaumarina“. Entlang der langen Vorhalle gingen wir die Stufen hinauf zum großen Saal, vor dem sich die Tische für die Anmeldung befanden. Hier bekamen die angereisten Gäste ihre Namenspickerl, die aufgrund der vorher erfolgten Online – Anmeldung ausgedruckt worden waren. Auch diverses Informationsmaterial sowie Kugelschreiber wurden uns ausgehändigt.
Im Saal befanden sich fünf Tischgruppen mit jeweils vier bis fünf Kandidat:innen für den FSW – Kund:innenrat. Da dort einige Plätze frei waren, setzte ich mich sofort zur Tischgruppe gleich rechts neben dem Haupteingang. Um Punkt 10 Uhr begann die erste Runde der Vorstellung der Kandidat:innen.
Die Wahl zum FSW – Kund:innenrat findet dieses Jahr vom 20. Oktober bis zum 27. November statt. Am Montag, dem 3. November 2025 gibt es von 13 Uhr bis 17 Uhr 30 ein Wahllokal im Klient:innentreffpunkt des HandWerk.
Alle Klient:innen bekamen eine Broschüre mit vorgefertigten Fragen, welche wir an die Kandidat:innen stellen sollten. Bei jeder Kandidat:in gab es einen Folder, in welchem die spezielle Botschaft derselben stand.
Die erste Vorstellungsrunde dauerte von 10 Uhr bis 10 Uhr 45, die Kandidat:innen sprachen sehr authentisch und besonnen. Die Fragen des Publikums, wie z.B. „Was war der Beweggrund für Deine Kandidatur?“, wurden ausführlich beantwortet. Um 10 Uhr 45 war die erste Pause, wir konnten uns einen Gratis Kaffee sowie einen Snack genehmigen.
Nach der Pause wechselten wir die Gruppe und lauschten den Ausführungen der nächsten Kandidat:innen. Es gab insgesamt drei Phasen der Anhörung durch das Publikum, daher konnten wir nur drei der fünf Gruppen persönlich näher kennenlernen. Von den insgesamt 29 Kandidat:innen, die auf der Projektionswand mit Foto abgebildet waren, nahmen circa 20 an dem Treffen teil.
Nach der Mittagspause gab es noch eine Fragerunde für die Allgemeinheit, die Tische und Sessel wurden zusammengestellt. Die zwei Moderator:innen, welche schon zu Beginn durch die Veranstaltung geleitet hatten, führten, begleitet durch eine Gebärdensprachdolmetscher:in, bravourös die Befragung durch.
Um 14 Uhr war die Befragung vorbei, und die noch Anwesenden konnten sich vor dem Eingang eine Teilnahmebestätigung abholen. Parallel lief im Erdgeschoss noch ein Demokratieworkshop, an welchem wir freiwillig teilnehmen konnten. Einige nahmen die Gelegenheit für den Fitness – Parcours in Anspruch, es konnte durch Übungen Vertrauen und Mut geschöpft werden. Die Leiter:in des Workshops war sehr engagiert. Wir bildeten einen Kreis, sprachen über unsere Anliegen und formierten zum Abschluss eine sogenannte „Mutstatue“, eine Figur, mit Hilfe welcher wir Kraft schöpfen konnten, um Problemen zu begegnen.
Das Demokratietraining war nach ungefähr einer Stunde vorbei, es war fast 15 Uhr. Um diese Zeit verließen wir, gestärkt durch die Übungen, den Catamaran. Ein sehr informativer Vormittag!
Text: Harry M.
