Am Mittwoch, dem 29. April 2026, war es soweit! Die Mediengruppe/Vormittag ging wieder ins Kino, um den vielbeworbenen Animationsfilm „Hoppers“ zu schauen. Wir fanden uns zwischen 9 und 10 Uhr zunächst in der Kirchstetterngasse ein und begaben uns gemeinsam gegen 10 Uhr 30 zur Lugner City. Im Foyer des Kinos konnten wir uns mit Popcorn, Nachos, etc. vesorgen und warteten anschließend gespannt auf den Einlass, der mit 11 Uhr anberaumt war. Wir nahmen Platz in den Sitzreihen, das Licht ging aus.
Der Computeranimationsfilm wurde von den Pixar Animation Studios für Walt Disney Pictures produziert, die Regie führte Daniel Chong. Die Besucher des Kinos sahen natürlich eine deutsche Synchronisation des Films.
Die Handlung des Films beginnt in der Kindheit der Hauptdarstellerin Mabel Tanaka, welche schon in ihrer frühen Schulzeit Tiere befreit und dabei nicht immer auf das Wohlwollen der Erwachsenen stößt. Letztendlich wird Mabel von der Schule verwiesen, sie findet auf Geheiß der Mutter Zuflucht bei der Großmutter. Diese wohnt in einem Haus in der Nähe einer naturbelassenen Lichtung, die Tiere dort faszinieren Mabel von Anfang an.
Oft sitzt Mabel mit ihrer Großmutter auf einem Stein am Rande der Lichtung und beobachtet das kleine Paradies. Sie vernimmt die Worte der Großmutter „Wir sind Teil von etwas ganz Großem“ und ist schwer beeindruckt! Mabel verspricht ihr sich um die Lichtung zu kümmern, wo die Biber Dämme bauen, um das Wasser zu stauen.
Einige Jahre später, die Großmutter ist bereits verstorben, die Eltern sind weggezogen, studiert Mabel an der lokalen Uni in Beaverton. Sie erfährt von den Plänen des Bürgermeisters eine Autobahn durch die Lichtung zu legen, um Arbeitsplätze zu schaffen und einen Wahlkampf zu führen. Mabel startet spontan eine Unterschriftenkampagne dagegen, findet aber kaum Unterstützung.
Jerry, der Bürgermeister hat bereits, indem der Damm gebrochen wurde, die Tiere von der Lichtung verjagt und erklärt, dass er in 2 Tagen mit dem Bau der Autobahn starten wird. Mabels Professorin, Dr. Samantha Fairfax, kurz „Sam“ genannt, zeigt ihr auf, dass Biber essentiell für das Ökosystem sind. Sie kehrt daraufhin auf der Suche nach Bibern zur Lichtung zurück, findet auch einen, der sich allerdings merkwürdig verhält. Die Verfolgung führt sie wieder zum Institut zurück, wo sich herausstellt, dass Professor Fairfax und ihre Kolleg:innen eine „Hopper – Technologie“ entwickelt haben. Mit Hilfe dieser Technologie kann menschliches Bewusstsein in lebensechte Roboter – Tierkörper übertragen werden.
Mabel möchte die Sprache der Tiere verstehen und bemächtigt sich, gegen Sams Willen, dieser Technologie. Als Biber kehrt sie, gefolgt von weiteren „Hoppern“ in die Wälder zurück, und fragt sich bei den Tieren nach weiteren Bibern durch. Sie findet letztendlich einen Biber, welcher allerdings nicht sonderlich schnell ist und im Begriff Nahrung eines Bären zu werden. Mabel, in Gestalt des Bibers, rettet den Biber vor dem gefressen werden, erfährt aber von beiden, dass ihr Verhalten gegen die Teichregeln verstößt. Sie wird daher dem König der Tiere vorgeführt.
Die Tiere der Lichtung sind weitergezogen und leben mit König George. Von König George erfährt Mabel die Regeln des Teichs und hört von ihm, dass die Lichtung einfach viel zu laut ist um dort zu leben. Mabel kann das einfach nicht glauben, kehrt mit George und einer Gruppe von Tieren zur Lichtung zurück. Sie entdecken einen falschen Baum, der einen Sender beherbergt, der Störsignale aussendet. Mabel kann diese Signale nicht hören, für die Tiere aber sind sie unerträglich. Diese Diskrepanz zwischen Menschen– und Tierwelt war für mich im Film sehr beeindruckend dargestellt!
Mabel gelingt es mit Freunden den Sender zu zerstören, worauf George ihr anbietet seine persönliche Beraterin zu werden. Gerade als Mabel George die Wahrheit sagen möchte, kommen die Tiere zurück zum Damm und erzählen, dass Jerry, der Bürgermeister, den alten kaputten Störsender durch viel mehr Störsender ersetzt hat. Es wird ein Konzil der Tiere einberufen, und Mabel überzeugt die anderen davon, dass Jerry, der Bürgermeister, das Problem ist.
Die Tiere beschließen, beeindruckt von Mabels Rede, Jerry umzubringen. Vor allem die Raupe Titus, welche mit ihrer Mutter, einem Schmetterling, als Vertreter der Insekten angereist ist. Als Mabel versehentlich den Schmetterling zerquetscht, schwört Titus Rache und krönt sich nach George zum neuen König und Wortführer des Konzils.
Mabel und George fliehen, von den Hoppern der Wissenschaftler:innen unterstützt, vor den anderen Tieren. Es gelingt ihnen Jerry zu finden und ihn zu retten. Per „Text to Speech“ seines Handys nehmen sie Kontakt mit ihm auf. Er hält allerdings die ganze Aktion als eine von Mabels Tricks und lässt sich nicht umstimmen. Mabel gibt daraufhin ihren Aufenthaltsort sowohl den Tieren als auch den Wissenschaftler:innen preis.
Mabel und Jerry finden sich im Labor wieder, die Tiere haben die Wissenschaftler:innen dazu gezwungen einen Jerry – Roboter zu bauen, der von Titus, dem frisch geschlüpften Schmetterling, gesteuert wird. Dieser hat das Ziel, bei der Baueröffnung das Gehirn der Menschen mit der richtigen Störsenderfrequenz zu zerstören.
Auf der Tierversammlung versucht Mabel, Titus mit einer emotionalen Rede davon abzubringen, alle zu töten, welcher allerdings ablehnt. Jerry befreit inzwischen die Wissenschafler:innen. Mit Hilfe ihrer Freunde gelingt es Mabel kurz, Titus von der Hopper – Technologie abzukoppeln. Dies hält aber nicht lange an. Beim anschließenden Kampf um Jerrys Handy, mit dem die Störsendermasten aktiviert werden, wird der Roboterkörper von Titus stark beschädigt. Mabel gelingt es Titus die Gummimaske abzunehmen, wodurch Titus das Handy nicht mehr entsperren kann. Hier war für mich der turbulenteste Teil des Films.
Titus verkündet alle Spezies beherrschen zu wollen, der Rest der Tiere ist schockiert. Ein umfallender Störsender zerstört den Rest von Roboter – Jerry und setzt den Wald in Brand. Mabel und George werden von den Flammen eingeschlossen, welche auch ganz Beaverton bedrohen. Während des ganzen Chaos flüchtet Titus und wird auf der Flucht von einem Frosch gefressen und stirbt. Unter Aufbietung der letzten Kräfte lässt George mit Hilfe aller Tiere seinen großen Damm einreißen. Die Flut löscht das Feuer. Am nächsten Tag begegnet Mabel Jerry, der inzwischen seine Meinung zugunsten der Lichtung geändert hat, und den Arbeitern, welche allerdings nur die Trümmer entfernen.
Einige Zeit später hat Mabel den Abschluss in der Tasche und wird von Dr. Sam als Assistentin eingestellt. Das Hoppers – Programm wird aus Sicherheitsgründen eingestellt. Die Autobahn wurde umgeleitet und die Lichtung unter Naturschutz gestellt. Mabel und George treffen sich auch weiterhin am großen Stein, an dem sie früher mit der Großmutter gesessen ist, und kommunizieren miteinander via Handy mittels Emojis und „Text to Speech“. Hier endet dieser großartige Film! Ein wunderschöner, gelungener Vormittag!
Quellenangabe: https://de.wikipedia.org/wiki/Hoppers_(Film)
Text: Harry M.
