Minigolf in Hernals 2026

Am Dienstag, dem 1. September 2026, ging die Mediengruppe/Vormittag wieder, so wie vor zwei Jahren, in Hernals Minigolf spielen. Die Gruppe verließ um 10 Uhr 20 das Stammhaus in der Kirchstetterngasse und ging die Gablenzgasse hinauf zur Camillo – Sitte – Gasse. Dort warteten wir auf die Linie 9, um zur Station Rosensteingasse zu fahren. In der Nähe der Station gab es das „Hühnerparadies“, wo wir beschlossen nach dem sportlichen Vormittag Essen zu gehen. Wir hatten nämlich in der Tagesstruktur kein Mittagessen für diesen Tag bestellt.

Durch den „Christine Nöstlinger Hof“ machten wir uns auf den Weg zum Postsportplatz. Wir bogen nach den Gemeindebauten links ein in Richtung HBLVA Rosensteingasse. An der Schule vorbei gelangte die Gruppe zu den Sportplätzen, die neben Minigolf auch Tennis und Fußball boten. Wir sahen Plakate, die für eine Unterschriftenliste zum Erhalt des Postsportplatzes warben.

An diesem Tag waren wir nur fünf KlientInnen und zwei BetreuerInnen, weshalb wir nicht den günstigeren Zehnerblock um €35.- nehmen konnten. Wir bildeten zwei Gruppen, eine zu dritt, eine zu viert. Jede/r Teilnehmer/In wurde ein Minigolfschläger mit Ball sowie den einzelnen Gruppen ein Auswertungsblock ausgehändigt. Es waren insgesamt 18 Parcours in unterschiedlicher Reihenfolge zu bewältigen. Die beiden Gruppen spielten diesmal nach einander direkt von Bahn 1 hinauf zu Bahn 18.

Die Minigolfregeln beinhalten vor allem, dass maximal sechs Versuche unternommen werden können, um den Ball ausgehend vom Startpunkt, unabhängig vom Schwierigkeitsgrad des Parcours, einzulochen. Wenn nach sechs Versuchen kein Erfolg beschieden ist, so bekommt der Spieler 7 Punkte für die Bahn und muss zur nächsten Bahn weitergehen. Je weniger Versuche wir für das Einlochen brauchten, desto besser war es. Wenn der Ball auf dem metallenen Rand des Parcours zu stehen kam, konnten wir ihn ein wenig in Abstand zum Rand auf die gezeichnete Linie legen und von dort Richtung Loch weiterspielen.

Einer der Parcours war sehr interessant. Er ging quer über einen Hügel auf der Wiese, und wir mussten den Ball durch die Luft golfähnlich in ein Rondeau schießen. Die beiden Gruppen hatten sichtlich Spaß am Spiel. Bei jeder der 18 Bahnen gab es ein spezielles Hindernis. Besonders schwierig war der Parcour, in welchem sich das Loch auf der Spitze eines Kegels befand. Der Ball pflegte dort nämlich stets nach ein paar Umrundungen der Kegelspitze auf die Bahn zurück zu rollen. Viele „Siebener“ kamen dort zustande. Bei der Bahn 18 schossen wir den Ball direkt über den Anstieg in ein Auffangbecken, wo wir ihn beim Zurückgeben der Schläger abholen konnten. Wir waren ungefähr 1 1/2 Stunden am Minigolfplatz, dann wurden die Schläge zusammengerechnet. Wer die wenigsten Versuche in Summe benötigte, hatte gewonnen.

Um ca. 12 Uhr 45 waren alle beiden Gruppen mit den Parcours fertig, und wir konnten das Equipment wieder an der Kassa abgeben. Wir begaben uns gemeinsam vom Postsportplatz wieder in Richtung Hernalser Hauptstraße, wo die fünf Klienten im besagten „Hühnerparadies“ einkehrten. Die beiden Betreuerinnen machten sich via Linie 9 auf den Weg zurück ins HandWerk. Es war ein wunderschöner sportlicher Vormittag!

Text: Harry M.

Bild: MG

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